NISTHILFEN


Der natürliche Nistplatz ist immer der Beste!

Habt ihr euch schon einmal geachtet, wer alles Geld mit sogenannten "Insektenhotels" verdienen will!!!?

Ich höre das Wort „Insektenhotel“ gar nicht gerne und spreche darum von Wildbienenisthilfen! 

Die Liste der Anbieter ist lang! Anzutreffen sind sie in Baumärkten, Gartencentern oder Tierhandlungen und sogar in einem Kleidergeschäft in der Stadt Basel konnte ich schon welche entdecken!? Klar ist, es geht bei solchen NICHT-hilfen in erster Linie um euer Geld und nur selten um das Tier!

Gebaut und befüllt sind solche Dinger "fast immer" aus billigem, harz- und rissebildendem Weichholz, mit spitzig, ausgefransten Bambusröhren. Dazu gesellen sich oft noch unnütze Kiefernzapfen, Lochziegel oder sogar Fächer für Schmetterlinge, Florfliegen und Ohrenkneifer (Pollenräuber)! Auch welche mit integriertem Vogelhaus hab ich schon gesehen! Das ist fast, als würde man an einen Fuchsbau einen Kaninchenstall anbauen!  (kopfschüttel)

Unglaublich oder?

 

Auf dieser Seite zeige ich euch anhand meiner selbstgebauten Nisthilfe, wie es auch bei euch klappen und aussehen könnte, wenn man beim Bau/Umbau auf ein paar wichtige Details achtet!

 


Das ist meine selbstgebaute

Upcycling-Nisthilfe

aus Palettendeckeln! 

Nistplatz-Angebot:

1. Offener Boden 

2. Sandsteilwand (genaurichtig.ch)

3. Hohlräume (Hartholz)

3. Hohlräume (Bambus/Schilf/Strohhalme)

4. Morsch-/Totholz

5. Markstängel

6. Hummelkasten

Wichtig:

Kein noch so liebevoll und gut gestalteter NISTPLATZ nützt etwas, wenn die jeweilige Wildbienen Art nicht genügend NAHRUNG ihrer bevorzugten Pflanze und allfälligem BAUMATERIAL vorfinden!

Der Flugradius um den Nistplatz variert enorm. So legen Holzbienen mehrere Hundert, andere nur kleine Strecken zurück!


Aber:

Je kürzer der Flug zur Sammelstelle, desto weniger Energie/Treibstoff braucht das Wildbienen Weibchen beim Nisten.

Zum Beispiel kühlt bei einem neugegründeten Hummelvolk das Nest zwischen den Sammelflügen der Königin weniger schnell ab!